Ma³gorzata Czerniakowska

Leonard Euler (1707-1783) i Polska

Leonard Euler (1707-1783) und Polen

Gdañsk 2006


Z okazji 300. rocznicy urodzin matematyka Leonarda Eulera (1707-1783) ukaza³a siê publikacja Ma³gorzaty Czerniakowskiej pt."Leonard Euler (1707-1783) i Polska" (Gdañsk 2006).

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Zusammenfassung - Leonard Euler (1707-1783) und Polen

(im 300. Jahrestag der Geburt von Leonard Euler)

Im Jahre 2007 fällt der 300. Jahrestag der Geburt des hervorragenden Mathematikers Leonard Euler. Er war mit Polen mit zahlreichen wissenschaftlichen Beziegungen gebunden. Dieser große Gelehrte schweizerischer Herkunft war ohne Zweifel zentrale Gestalt in der Wissenschaft des 18. Jahrhunderts. Seit 1726 bis 1783 führte er Forschungen in allen Gebieten der Mathematik und Mechanik, und außerdem im Bereich der Astronomie, Physik und Technik. Leonard Euler war nicht nur der größte Mathematiker seiner Zeit, aber auch der hervorragende Organisator der Arbeiten zweier großen Akademien in Petersburg und Berlin. Im Frühling 1727 kam er nach Petersburg an. Die Einladung zur Petersburger Akademie der Wissenschaften verschafften ihm die Söhne seines Lehrers, Daniel und Nicolaus II Benoulli. Im Januar 1731 erhielt Euler die Stelle des Professors in der Lehrstuhl für Physik, im Sommer 1733 dagegen vertrat er Daniel Bernoulli in der Lehrstuhl für Mathematik. In Petersburg verbrachte er 14 Jahre lang. Im Jahre 1741 kam er mit Seeweg über Stettin nach Berlin zurück. Die Petersburger Akademie wandte sich oftmals an Euler mit Vorschlag, nach der Stadt wiederzukommen. Er ist im Sommer 1766, seine schweizerische Staatsangehörigkeit, sowie Förderung der russischen Regierung benutzend, nach Petersburg zurückgekommen. Der Fürst Adam Kazimierz Czartoryski (1734-1823) lud ihn im Namen des polnischen Königs Stanis³aw August Poniatowski ein, damit der große Mathematiker Polen besuchte. Am 9. Juni 1766 machte sich der Gelehrte samt seiner Familie von Berlin nach Petersburg mit Landweg über Warschau auf. Unterwegs hielt er sich in Posen auf, wo er den bekannten Physiker Józef Rogaliñski besuchte. In Warschau verbrachte er 10 Tage und unterhielt Kontakte mit dem König Stanis³aw August und Fürsten A. K. Czartoryski. Während seines Aufenthalts in polnischer Hauptstadt hat er den königlichen Kartographen Karl Hermann Perthees kennengelernt. Der bat Euler durch Vermittlung des Königs, ihm von Petersburg nach Warschau die zur Bearbeitung der Karten Polens und benachbarter Länder nützlichen Informationen zu übergeben. Er schloss auch die Freundschaft mit Christoph Pfleiderer, dem aus Tübingen ankommenden Mathematikprofessor in der Ritterschule. Von Warschau begab er sich über Mittau und Riga nach Petersburg, wohin er am 28. Juli 1766 angekommen war. Während des Aufenthalts in Petersburg in den Jahren 1734-1735 schloss Karl Gottlieb Ehler (1685-1753) Kontakte mit vielen Akademikern, zwischen ihnen auch mit Euler. Der Danziger Ratsherr besuchte damals häufig Petersburger Akademie der Wissenschaften, z.B. am 13. Mai 1735, als in der Akademie die Briefe von Johannes Hevelius vorgestellt wurden, die von dem französischen Gelehrten Joseph Nicolas Delisle von den Erben des berühmten Danziger Astronomen in Danzig während seiner Reise von Paris nach Petersburg im Jahre 1726 angekauft wurden. Nach seiner Wiederkehr nach Danzig unterhielt Ehler diese Kontakte durch Korrespondenz. Gleich Euler schrieb an Ehler, übersendete er ihm Auflösungen mancher mathematischen Probleme, sowei teilte ihm von neuen Forschnungsereignissen mit. Es sind 15 Briefe von Ehler an Euler aus den Jahren 1735-1742 und 6 Briefe von Euler an Ehler erhalten. Dank der Vermittlung von K. G. Ehler schloss Kontakte mit Euler der Danziger Mathematiker Heinrich Kühn. Kühn wurde bald zum Ehrenmitglied der Petersburger Akademie der Wissenschaften mit Gehalt von 100 Rubel ernannt. Euler schätzte in den Briefen an Kühn sehr hoch seine Forschungsereignisse. Durch Vermittlung Ehlers schlossen die Beziehungen mit der Akademie hervorragende Danziger Naturwissenschaftler: Johann Philip Breyne, Jacob Theodor Klein und Michael Christoph Hanow. Im Jahre 1742 besuchten L. Euler in Berlin der Sohn Ehlers Karl Ludwig, sowie der Rechtler Johann Friedrich Jacobsen. Es zeugt davon die Eintragung des Gelehrten zum Stammbuch des Danzigers vom Mai 1742. Karl Friedrich Gralath, Sohn des Begründers der Naturforschenden Gesellschaft in Danzig Daniel Gralaths (1708-1767), hatte die Gelegenheit, Euler in Berlin im Jahre 1764 kennenzulernen, der Arzt und Astronom Nathanaël Matthias Wolf (1724-1784) dagegen im Jahre 1766. Samuel Ludwig Majewski (1736-1801), Prediger der deutschen und französischen reformierten Gemeinde in Danzig hat Euler in Petersburg kennengelernt. Er ist Verfasser der Trauerrede zum Begräbnis der Ehefrau des Gelehrten Catharina Euler. Nach Wiederkehr nach Danzig korrespondierte er mit Euler und seinem Sohn J. A. Euler. Die zahlreichen Beziehungen mit Polen hatte auch Mathematiker und Physiker Johann Albrecht Euler (1734-1800), Sohn Leonard Eulers. J. A. Euler war seit 1766 Professor der Physik, und seit 1769 Sekretär der Akademie der Wissenschaften in Petersburg (1769-1800). Sehr wichtig, obwohl wenig bekannt ist die Tatsache, daß J. A. Euler im Jahre 1794 zum Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft in Danzig ernannt worden war. J. A. Euler sendete dagegen an Naturforschende Gesellschaft in Danzig die Veröffentlichungen der Akademie.

Übersetz von Dariusz Kaczor


Zaproszenie na wyk³ad mgr Ma³gorzaty Czerniakowskiej

nt. Zwi±zki Leonarda Eulera z Gdañskiem w Bibliotece G³ównej Politechniki Gdañskiej (25 V 2007, godz. 11.00)

W dniu 25 maja 2007 r. w ramach V Ba³tyckiego Festiwalu Nauki w Bibliotece G³ównej Politechniki Gdañskiej mgr Ma³gorzata Czerniakowska wyg³osi³a wyk³ad otwarty

nt. Zwi±zki Leonarda Eulera (1707-1783) z Gdañskiem

S³owo wstêpne wyg³osi³a dyrektor Biblioteki G³ównej PGd., p. in¿. Bo¿ena Hakuæ

Przemawia mgr Ma³gorzata Czerniakowska (Biblioteka Gdañska PAN)

Linki

Leonard Euler - Wikipedia

Leonhard Eulers 300. Geburtstag - Basel 2007

Jan ¦niadecki

Strona Ma³gorzaty Czerniakowskiej

Król Stanis³aw August w Gdañsku

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